gefüllte Weintraubenblätter

Gefüllte Weintraubenblätter. Die meisten Menschen schenken den Blättern der Weintrauben keinerlei Beachtung. Schwerer Fehler! Wir sammeln die Blätter sorgfältig ab und verarbeiten sie zu gefüllten Weintraubenblättern – eine kulinarische Köstlichkeit. Ja, es ist viel Arbeit. Aber die Mühe lohnt sich. Schon alleine das Absammeln der Weintraubenblätter erfordert viel Zeit. Dabei muss schon mal darauf geachtet werden, dass die Blätter weder zu groß noch zu klein sind. Und ganz wichtig ist, dass du nur Blätter von ungespritzen Trauben nimmst. Deshalb bevorzugen wir die Blatter von wildem Wein.  Danach müssen die Blätter fermentiert werden. Dieser Fermentierungsprozess dauert ca. 4 Monate. Wenn der Fermentierungsprozess abgeschlossen ist, werden die Blätter gefüllt und gekocht. Anschließend werden sie in Gläser eingelegt.

Unsere Hühner

Unsere Hühner Huhn ist nicht gleich Huhn. Wir haben Legehühner und Masthühner. Der kleine Unterschied beginnt schon beim Geschlecht. Während Legehühner natürlich weiblichen Geschlechts sein müssen (Hennen) sind Masthühner in der Regel männlichen Geschlechts.Legehennen und Masthühner werden bei uns komplett getrennt gehalten. Das hat mehrere Gründe. Einer der Gründe ist, dass wir nicht wollen, dass unsere eierlegenden Mädels es miterleben, wenn für die Masthühner der Schlachttag gekommen ist. Ausserdem bekommen die Tiere unterschiedliches Futter. Hühnerhaltung und die doppelte Moral der Menschen Ja, Babyhühner sind süß. Sie brauchen in den ersten Tagen aber viel Wärme und ganz spezielles Futter Insbesondere beim Anblick der süssen, kleinen Babyhühner werden wir immer wieder mit der doppelten Moral der Menschen konfrontiert.  Da heisst es dann schnell: „Man kann doch die armen Tiere nicht schlachten um sie zu essen“. Dieselben Menschen, die so „schlau“ daherreden, laufen aber in den Supermarkt und kaufen sich dort ihre Hühner um sie zu  verzehren. Oder sie bestellen sich gebackene Hühnchen im Gasthof. Und wie diese Tiere gehalten wurden, bis ihr Schlachttag kam, interessiert sie dabei überhaupt nicht.  Auch wenn du dein Hühnchen aus dem Supermarkt kommt, oder du es im Gasthaus bestellst, musste es für dich sein Leben geben. Aber, da geht es offenbar nach dem Motto: „Die Drecksarbeit des Schlachtens darf wer anderer machen. Ich mache meine Finger nicht schmutzig und esse aber trotzdem gerne Hühnchen.“ Bei uns müssen es die Tiere – solange sie leben – gut haben, und jeden Tag ihres Lebens geniessen. Auch wenn es männliche Tiere sind, die für die Schlachtbank bestimmt sind. Sie müssen die Sonne, den Wind und echten Boden unter ihren Füssen kennen. Sie bekommen Futter, das ihnen schmeckt und das für sie gut ist. Und sie werden nicht mit irgendwelchen Wachstumshormonen konfrontiert.  Nachdem wir unsere Tiere lieben, halten wir sie auch ausschließlich nur für unseren Eigenbedarf.

Hier entsteht unser neues „zu Hause“

Hier entsteht unser neues „zu Hause“ Andere sehen hier lediglich ein uraltes, kaputtes Haus, welches schon lange leer gestanden ist und dessen älteste Mauer aus dem 15. Jahrhundert stammt. Wir sehen hier jedoch weit mehr. Wir werden das alte Haus zu unserem neuen „zu Hause“ machen. Ja, hier ist alles total herunter gekommen und schwer sanierungsbedürftig. Aber das ist uns egal.  Das Haus liegt in absoluter Ruhelage am Ortsende der Ortschaft. Hier gibt es so gut wie keinen Verkehr.  Das Grundstück hat 2800 Quadratmeter – das reicht aus, damit wir unseren Autarkieanspruch voll ausleben können. Neben dem heruntergekommenen Wohngebäude, welches irgendwann einmal ein Gasthaus war, gibt es noch ein altes Wirtschaftsgebäude mit ehemaligen Stallungen und zwei große Stadel.  Wir wissen was wir daraus machen werden. Und wir sehen schon jetzt wie es einmal aussehen wird. der Eingangsbereich ins Wohngebäude die ehemalige Küche das Haus hat viel erlebt. Es war auch einmal ein Gasthaus. Die älteste Mauer stammt aus dem 15. Jahrhundert Es war das erste Haus in der Ortschaft und es ist entstanden, als es noch nicht einmal die Kirche gab. Wir werden hier alles von Grund auf sanieren. Böden, Decken, Wände, Elektrik, Wasser, Abwasser, Fenster, Fassade, Türen – hier muss alles neu gemacht werden. Und das ist gut so. Weil dadurch können wir alles genauso gestalten, wie wir es gerne hätten. Und wir haben diesbezüglich ganz konkrete Vorstellungen. Wir wollen zwar alles in neuen, guten Zustand versetzen, aber dabei den alten Charme und den alten Charakter des Gebäudes erhalten. Auch die alten Stadeln werden wir neuer landwirtschaftlicher Nutzung zuführen. In einem der beiden großzügigen Stadeln werden unsere Hühner ihre Stallungsbereiche finden und das Brennholz trocken untergebracht werden. Der zweite Stadel wird zu einem Greenhouse umfunktioniert werden. Da drinnen können dann unter Anderem auch kälteempfindliche Pflanzen in Hochbeeten auch im Winter gut gedeihen. Das an das Wohngebäude anschliessende Wirtschaftsgebäude mit den alten Stallungen werden wir zum Wohnbereich dazu integrieren. Und es muss da ein Heiz- und Technik-Raum untergebracht werden. Da muss dann die Heizung rein und auch die ganze notwendige Technik für eine Photovoltaik.