von der Gaststube zum Lebensraum

von der Gaststube zum Lebensraum zwischen den beiden Bildern liegen 14 Monate Arbeit Es ist unsere Küche. Es ist unser Esszimmer. Und es ist unser Wohnzimmer. Wir nennen es einfach unseren Lebensraum. Als wir das Haus gekauft haben war es ein schon lange leer stehendes, altes, ehemaliges Gasthaus. Und wenn ich „alt“ sage, dann meine ich „alt“.  Die älteste Mauer des Gebäudes stammt aus dem 14. Jahrhundert. Zwischen den beiden Bildern oben liegen 14 Monate Arbeit. Der Raum hat eine Grundfläche von ca. 50 Quadratmeter. Der gesamte Boden wurde raus gerissen und einen halben Meter tief abgegraben, danach wurde der Grundbeton eingebracht, die Isolierung und der Estrich. Sämtliche Wände wurden vom alten Putz befreit und danach neu verputzt. Beim Verputzen haben wir darauf geachtet den alten Charakter des Hauses nicht zu zerstören. Das bedeutet neben der richtigen Materialwahl sämtliche Ecken rund zu verputzen und ohne Wasserwaage zu arbeiten. Die Decke wurde saniert, die Elektrik, die Wasserleitungen und die Abflussleitung erneuert.

Hier entsteht unser neues „zu Hause“

Hier entsteht unser neues „zu Hause“ Andere sehen hier lediglich ein uraltes, kaputtes Haus, welches schon lange leer gestanden ist und dessen älteste Mauer aus dem 15. Jahrhundert stammt. Wir sehen hier jedoch weit mehr. Wir werden das alte Haus zu unserem neuen „zu Hause“ machen. Ja, hier ist alles total herunter gekommen und schwer sanierungsbedürftig. Aber das ist uns egal.  Das Haus liegt in absoluter Ruhelage am Ortsende der Ortschaft. Hier gibt es so gut wie keinen Verkehr.  Das Grundstück hat 2800 Quadratmeter – das reicht aus, damit wir unseren Autarkieanspruch voll ausleben können. Neben dem heruntergekommenen Wohngebäude, welches irgendwann einmal ein Gasthaus war, gibt es noch ein altes Wirtschaftsgebäude mit ehemaligen Stallungen und zwei große Stadel.  Wir wissen was wir daraus machen werden. Und wir sehen schon jetzt wie es einmal aussehen wird. der Eingangsbereich ins Wohngebäude die ehemalige Küche das Haus hat viel erlebt. Es war auch einmal ein Gasthaus. Die älteste Mauer stammt aus dem 15. Jahrhundert Es war das erste Haus in der Ortschaft und es ist entstanden, als es noch nicht einmal die Kirche gab. Wir werden hier alles von Grund auf sanieren. Böden, Decken, Wände, Elektrik, Wasser, Abwasser, Fenster, Fassade, Türen – hier muss alles neu gemacht werden. Und das ist gut so. Weil dadurch können wir alles genauso gestalten, wie wir es gerne hätten. Und wir haben diesbezüglich ganz konkrete Vorstellungen. Wir wollen zwar alles in neuen, guten Zustand versetzen, aber dabei den alten Charme und den alten Charakter des Gebäudes erhalten. Auch die alten Stadeln werden wir neuer landwirtschaftlicher Nutzung zuführen. In einem der beiden großzügigen Stadeln werden unsere Hühner ihre Stallungsbereiche finden und das Brennholz trocken untergebracht werden. Der zweite Stadel wird zu einem Greenhouse umfunktioniert werden. Da drinnen können dann unter Anderem auch kälteempfindliche Pflanzen in Hochbeeten auch im Winter gut gedeihen. Das an das Wohngebäude anschliessende Wirtschaftsgebäude mit den alten Stallungen werden wir zum Wohnbereich dazu integrieren. Und es muss da ein Heiz- und Technik-Raum untergebracht werden. Da muss dann die Heizung rein und auch die ganze notwendige Technik für eine Photovoltaik.