Unsere Hühner

Huhn ist nicht gleich Huhn. Wir haben Legehühner und Masthühner. Der kleine Unterschied beginnt schon beim Geschlecht. Während Legehühner natürlich weiblichen Geschlechts sein müssen (Hennen) sind Masthühner in der Regel männlichen Geschlechts.
Legehennen und Masthühner werden bei uns komplett getrennt gehalten.

Das hat mehrere Gründe. Einer der Gründe ist, dass wir nicht wollen, dass unsere eierlegenden Mädels es miterleben, wenn für die Masthühner der Schlachttag gekommen ist. Ausserdem bekommen die Tiere unterschiedliches Futter.

Hühnerhaltung und die doppelte Moral der Menschen

Ja, Babyhühner sind süß. Sie brauchen in den ersten Tagen aber viel Wärme und ganz spezielles Futter

Insbesondere beim Anblick der süssen, kleinen Babyhühner werden wir immer wieder mit der doppelten Moral der Menschen konfrontiert. 

Da heisst es dann schnell: „Man kann doch die armen Tiere nicht schlachten um sie zu essen“. Dieselben Menschen, die so „schlau“ daherreden, laufen aber in den Supermarkt und kaufen sich dort ihre Hühner um sie zu  verzehren. Oder sie bestellen sich gebackene Hühnchen im Gasthof. Und wie diese Tiere gehalten wurden, bis ihr Schlachttag kam, interessiert sie dabei überhaupt nicht. 

Auch wenn du dein Hühnchen aus dem Supermarkt kommt, oder du es im Gasthaus bestellst, musste es für dich sein Leben geben.

Aber, da geht es offenbar nach dem Motto: „Die Drecksarbeit des Schlachtens darf wer anderer machen. Ich mache meine Finger nicht schmutzig und esse aber trotzdem gerne Hühnchen.“

Bei uns müssen es die Tiere – solange sie leben – gut haben, und jeden Tag ihres Lebens geniessen. Auch wenn es männliche Tiere sind, die für die Schlachtbank bestimmt sind. Sie müssen die Sonne, den Wind und echten Boden unter ihren Füssen kennen. Sie bekommen Futter, das ihnen schmeckt und das für sie gut ist. Und sie werden nicht mit irgendwelchen Wachstumshormonen konfrontiert. 

Nachdem wir unsere Tiere lieben, halten wir sie auch ausschließlich nur für unseren Eigenbedarf.